
Abdichtung für wassergefährdende Stoffe
Nach gesetzlichen Anforderungen (WHG)
Beim Umgang mit wassergefährdenden Stoffen gelten besonders hohe Anforderungen an Sicherheit, Dichtigkeit und Umweltschutz. Als Fachbetrieb nach Wasserhaushaltsgesetz (WHG) sind wir bereits seit dem Jahr 2000 für die Ausführung solcher Abdichtungssysteme qualifiziert. Unsere Mitarbeiter werden jährlich durch den TÜV Rheinland fachgeprüft und regelmäßig geschult, um höchste Qualitäts- und Sicherheitsstandards dauerhaft sicherzustellen.
Hochwertige Materialien
Und sichere Schweißverfahren
Für Abdichtungen im WHG-Bereich kommen überwiegend Teichfolien aus PE-HD mit einer Materialstärke von ca. 2 mm zum Einsatz. Verwendet werden ausschließlich Materialien mit entsprechender DIBt-Zulassung oder vergleichbaren Nachweisen.
Die Verbindung der Dichtungsbahnen erfolgt hauptsächlich im Doppelnahtverfahren mittels moderner Heizkeilschweißautomaten. Durch die entstehende Doppelnaht kann anschließend eine Druckluftprüfung auf Dichtigkeit durchgeführt werden. Für Anschlüsse, Ecken und Durchdringungen wird zusätzlich das Extruderschweißverfahren eingesetzt. Dabei erfolgt das manuelle Verschweißen mit Schweißzusatzdraht für besonders sichere und belastbare Detailausbildungen.
Zum Einsatz kommen professionelle Schweißgeräte der Firma LEISTER, die eine präzise und dauerhafte Verarbeitung ermöglichen.



Umfassende Prüfungen
Und Dokumentationen
Um höchste Sicherheitsstandards zu gewährleisten, werden sämtliche Schweißnähte und Anschlüsse umfangreich geprüft. Je nach Ausführung erfolgen:
- Visuelle Kontrollen
- Druckprüfungen bei Doppelheißkeilnähten
- Vakuumglocken-Prüfungen bei Extrusionsnähten
- Prüfungen mittels Überdruck und Vakuum
- Schälversuche zur Qualitätskontrolle
Alle ausgeführten Arbeiten werden sorgfältig dokumentiert. Dazu gehören ausführliche Schweiß- und Prüfprotokolle als Nachweis der fachgerechten Ausführung.
Fachgerechte Anschlüsse
Und spannungsfreie Verlegung
Besondere Bedeutung kommt der Ausführung von Durchdringungen und Randanschlüssen zu. Rohre und Flansche müssen aus kompatiblem PE-HD bestehen und stoffschlüssig mit der Abdichtung verschweißt werden.
Die Randbefestigung erfolgt je nach Bauweise entweder in Verankerungsgräben oder mechanisch über Klemmschienen an Betonwänden.
Um temperaturbedingte Längenänderungen dauerhaft aufnehmen zu können, werden die Dichtungsbahnen lose und spannungsfrei mit ausreichend Dehnungsfalten verlegt. Dadurch bleibt die Abdichtung auch bei wechselnden Witterungsbedingungen dauerhaft funktionssicher.

